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Arthrose im Kniegelenk

Was hilft bei einer Arthrose im Knie?

Arthrose im Knie

Die heutige Schulmedizin beschäftigt sich in erster Linie mit den im Kniegelenk verursachten Schmerzen und mit der Reparatur der Kniegelenke. Dabei werden die Ursachen einer Arthrose im Knie schnell übersehen und ihnen nicht weiter nachgegangen. Ein ganzheitlicher Ansatz, der auch die seelischen und geistigen Ursachen im Blickfeld hat, ist bei der heutigen Medizin nicht vorgesehen. Um so wichtiger ist es, seine eigene innere Kraft zu mobilisieren. Nur so ist es möglich, seinen Zustand nennenswert zu ändern und sich selbst zu heilen.

Arthrose im Kniegelenk, auch bekannt unter dem Namen Gonarthrose, ist inzwischen eine Volkskrankheit. Mittlerweile sind rund 10% der Bevölkerung betroffen und ca. 8 Mio. Menschen leiden unter einem Verschleiß ihrer Gelenke. Lange Zeit galt eine Arthrose im Kniegelenk als Krankheit des Alters. So sind inzwischen über zwei Drittel der Menschen über 65 Jahren davon betroffen, immerhin sind das ca. 15 Millionen Arthrosepatienten in Deutschland. Doch immer mehr plagen sich auch jüngere Menschen mit einer Arthrose im Knie herum. 17 % der 37-Jährigen haben bereits heute schon eine Arthrose im Kniegelenk – Tendenz steigend.

Bei bis zu 40% der 60-Jährigen liegt die Ursache bei einer Degeneration der Gelenke. Neben dem Lebensalter sind die weiteren Hauptrisikofaktoren Über- und Fehlbelastungen vor allem der stark belasteten und lasttragenden Gelenke an den Beinen und an der Wirbelsäule. Die Möglichkeiten der Behandlung einer Arthrose im Kniegelenk sind inzwischen gigantisch – von der Naturheilkunde bis zur Hightechmedizin sind inzwischen weit über 200 Behandlungsmethoden auf dem Markt – davon einige durchaus wirkungsvolle Therapien.

Arthrose-MedikamentDarunter sind auch sehr viele Therapien, bei denen die Betroffenen sehr viel Geld für sehr wenig Wirkung zahlen. Immer wieder kommen irgendwelche angeblichen "Wunderpillen" auf den Markt, die den Betroffenen suggerieren, dass eine Arthrose im Kniegelenk allein durch die Einnahme irgendeines neuen Wunderstoffs behandelt werden kann. Leider ist das genaue Gegenteil der Fall. Die Behandlung einer Arthrose im Kniegelenk ist ein sehr komplexer Vorgang.

Auf der einen Seite sind die mit einer Arthrose im Kniegelenk verbundenen Gelenkschmerzen zu behandeln – das ist das Gebiet, womit sich in erster Linie die Schulmedizin beschäftigt. Auf der anderen Seite ist es auch wichtig, den Ursachen einer Arthrose im Knie auf den Grund zu gehen. Nur so lässt sich eine Arthrose aufhalten, wenn nicht sogar heilen. Eine Arthrose im Kniegelenk ist wie letztlich jede Krankheit, ein Zeichen des Körpers, dass etwas mit uns nicht in Ordnung ist. Was das aber die genaue Ursache davon im einzelnen ist, lässt sich pauschal gar nicht beantworten.

Arthrose im KnieEine zu starke Belastung des Kniegelenks verursacht die Krankheit nämlich nicht. So sind die Kniegelenke von Joggern durchaus nicht häufiger verschlissen als die Knie von Sportmuffeln. Neben Gelenkverletzungen sind weitere Risikofaktoren verantwortlich für eine Arthrose im Kniegelenk, wie hormonelle Einflüsse, Fehlernährung, Übergewicht, körperlich anstrengende Tätigkeiten und Gelenkfehlstellungen.

Bereits eine Fehlbelastung in einem einzigen Gelenk bringt die übrigen 142 Gelenke in eine Schieflage und bewirkt so auf Dauer Knorpelschäden – auch in Gelenken, die sich in weit entfernten Körperregionen befinden. So kann es durchaus vorkommen, dass sich nach einer Knie-Operation wegen eines Menikusrisses die gesamte Körperstatik verändert und eine andere Haltung (Schonhaltung) eingenommen wird. Dies wiederum belastet dann andere Gelenke, wie Hüfte und Wirbelsäule, sodass es später zu Schmerzen in diesen Gelenken kommen kann, wenn nicht gar später zu einem künstlichen Gelenk. Immerhin werden in Deutschland bereits über 200.000 mal pro Jahr schmerzende Hüften gegen Prothesen ausgetauscht und rund 175.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt. 

Solche Knieoperationen sind mit weiteren nicht unerheblichen Risiken verbunden und sollten das allerletzte Mittel sind. Doch es muss nicht immer eine Prothese sein. Durch eine geeignete Vorbeugung – wie richtige vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung, eine gesunde Lebensweise usw. kann man eine Menge tun, um seine Gelenke zu erhalten und einer Knieprothese zu entgehen.

arthrose körperhaltungWenn bereits am Kniegelenk operiert wurde, braucht es besonders danach viel Mühe und Anstrengungen, sei es beim Physiotherapeuten oder im Fitness-Studio, um seine Körperstatik optimal auszubalancieren. So hat beispielsweise ein Gang, bei dem der Kopf nur um wenige cm zu weit nach vorne neigt, aufgrund der Hebelwirkung eine enorme Auswirkung auf die gesamte Statik. Es ist daher absolut wichtig, dass es nach einer Operation zu keinen Gelenkfehlstellungen kommt, da sonst andere, noch nicht betroffene Gelenke in Arthrose-Gefahr gebracht werden.

Um einer Arthrose im Kniegelenk wirksam vorzubeugen ist daher auch eine Sportart empfehlenswert, die gerade auf eine optimale Statik des Körpers Wert legt. Hierzu zählen viele asiatische Sportarten, wie Qi Gong, Tai Chi, Yoga, traditionelles Karate usw. Hier sind die Bewegungen so konzipiert, dass eine gute Körperstatik durch Optimierung der Gelenkstellungen erreicht wird. Durch eine gute Körperstatik  wiederum der Muskulatur ermöglicht, seine Aufgaben optimal zu erfüllen.

Auch eine gesunde Ernährung hat nachweislich eine positive Wirkung auf eine Arthrose im Kniegelenk. Sie sollte vor allem frisch und vollwertig sein, Fette und Zucker vermieden und nach Möglichkeit Fleisch gänzlich vermieden werdem. Vor allem sollte sie möglichst basisch sein – d.h. alle Lebensmittel, die einen hohen Säuregehalt haben (z.B. Phosphorsäure in Cola, Arachidonsäure in Schweinefleisch) oder zuviel Salze sollten vom Ernährungsplan gestrichen werden).

Was jedoch häufig in unserer modernen Schulmedizin übersehen wird, sind seelische Ursachen, wie Stress, Wut und Ärger, die auch durchaus eine Arthrose im Kniegelenk auslösen können – und zwar dadurch, dass sie den Körper im wahrsten Sinne übersäuern. Hier möchte ich gern das Buch von Norbert Treutwein empfehlen "Übersäuerung – Krank ohne Grund". Die moderne Schul- und Apparatemedizin ist dabei oftmals überfordert – sodass hierfür ein eher ganzheitlicher Ansatz zur Heilung einer Arthrose im Knie notwendig ist, um sich wirklich von einer Arthrose zu heilen.

sich selbst heilenWer mehr zu diesem Thema wissen möchte, dem möchte ich das Buch von Louise Hay nahelegen Heile deinen Körper: Seelisch-geistige Gründe für körperliche Krankheit und ein ganzheitlicher Weg, sie zu überwinden. Louise Hay hat sich inzwischen auch in Deutschland einen Namen gemacht mit ihren Methoden, sich letztendlich selbst zu heilen. Und das ist es letztendlich, was wir alle suchen – eine echte Heilung unserer Krankheiten und nicht nur das Kurieren an Symptomen. Jeder Mensch verfügt über enorme Selbstheilungskräfte, die Gesundheit und Immunsystem stärken und Krankheiten heilen können. "Wahre Kraft kommt von innen" und je mehr wir uns mit unserer inneren Kraft verbinden, um so freier sind wir in allen Bereichen unseres Lebens. Hierzu ist es wichtig, dass wir zunächst erstmal daran selbst glauben, dass solche Kräfte möglich sind. Nur dann wird es gelingen, uns von unseren bisherigen Lebensmustern zu lösen, die uns in eine unerwünschte Situation gebracht haben. Hierzu zählt auch, dass wir nicht die Verantwortung für uns in die Hände anderer leben, sondern für uns selbst anfangen, Verantwortung zu übernehmen und es als Chance sehen, um wichtige Dinge in unserem Leben zu verändern. 

Wer sich selbst nur als Opfer sieht, wird es schwer haben, sich von seiner Kniearthrose zu heilen. Denn er wird immer anderen die Verantwortung übertragen, von einem Arzt zum anderen laufen in der Hoffnung, dieser wird einen schon wieder reparieren. Dadurch verleiht man aber anderen Menschen Macht über sich. Wichtig ist aber, die Verantwortung nicht abzugeben, denn Verantwortung verleiht uns die Macht, unser Leben zu verändern. Wenn wir allerdings nur in der Vergangenheit leben und immer wieder vergangene negative Situationen und Verhalten wiederholen, dann kann sich auch in der Zukunft nicht zum Positiven verändern.