Daumenarthrose – Fingerarthrose – was hilft ?

Daumenarthrose – Fingerarthrose – was hilft ?

Wie lässt sich eine Daumenarthrose / Fingerarthrose feststellen?

DaumenarthroseVon einer Daumenarthrose sind vor allem Frauen über 50 betroffen. Feststellen lässt sich eine Daumenarthrose, wenn der Daumen bei einer Drehbewegung nicht mehr belastet werden kann. So fällt es z.B. schwer, einen Schraubverschluss zu öffnen.

Wie wird eine Daumenarthrose üblicherweise ärztlich behandelt ?

Je nach Schwere verschreibt der Arzt üblicherweise schmerz- und entzündungshemmende Mittel. Auch Kortisonspritzen können kurzfristig die Beschwerden verbessern.

Wann ist eine Daumenoperation nötig ?

Wenn die Schmerzen nicht nachlassen, wird meist vom Arzt die Operation des Daumens empfohlen. Hierbei werden unter örtlicher Betäubung die schmerzleidenden Nerven durchtrennt. Eine weitere Möglichkeit besteht in der sog. "Epping-Plastik". Hierbei wird ein Teil des Sattelgelenks entfernt und durch ein Sehnenteil ersetzt. Der große Vorteil bei dieser Möglichkeit besteht darin, dass der Daumen hinterher wieder einsatzfähig ist.

Was kann man selbst bei einer Daumenarthrose kurzfristig tun?

Bei chronischen Daumenbeschwerden sind Daumen-Stützbandagen sehr hilfreich, um ganz gezielt das Daumensattelgelenk zu unterstützen und zu stabilisieren. In leichteren Fällen können auch Salbenverbände und Eisbeutel Schmerzlinderung bringen. Ebenfalls verringern sog. Daumengelenk-Schienen den Schmerz. Eine solche Schiene vereint eine Daumen Bandage und eine Handgelenkbandage in einem. Zwei Stäbe stützen das Daumengelenk, so dass das gesamte Hand- und Daumengelenk gestützt und stabilisiert werden.

Was hilft bei einer Daumenarthrose bzw. Fingerarthrose?

Eine Daumenarthrose sollte – so wie jede Fingerarthrose, Kniearthrose usw. langfristig so behandelt werden, dass man bei den eigentlichen Ursachen ansetzt. Und eine der Hauptursachen von Arthrose liegt in einer falschen Ernährung, d.h. einer Ernährung, die den Körper übersäuert. Siehe auch Ursachen für Arthrose

Damit der Körper sich bei einer falschen Ernährung wieder in eine Balance bringen kann, entzieht der Körper die für ihn notwendigen Stoffen unter anderem den Gelenken. So auch den Fingergelenken – was zu einer Fingerarthrose geführt hat.

Empfehlenswert ist daher eine basische Ernährung mit ausreichenden Vitaminen und Mineralien (nicht in Tablettenform, sondern ausschließlich aus natürlichen Lebensmittel – nur so werden die Vitamine und Mineralien wirklich zu den Gelenken transportiert).

Und alles, was den Körper übersäuert, vermeiden, wie

  • Zucker,
  • Cola (Phosphorsäure) 
  • Fleisch – insbesondere Schweinefleisch (Schwefelsäure, Salpetersäure, Arachidonsäure; Harnsäure),
  • Kaffee (Gerbsäure, Chlorogensäure),
  • Wein/Alkohol (Schwefelsäure, Weinsäure),
  • Kochsalz (Natriumchlorid),
  • Zigaretten (Nikotinsäure),
  • Gebäck aus Weizenmehl (Kohlenhydrate und Zucker setzen im Verdauungssystem diverse Säuren frei),
  • Lebensmittelzusätze (Phosphorsäure),
  • Käse- und Milchprodukte (Phosphorsäure).