Gesunde Nahrung bei Arthrose

Gesunde Nahrung bei Arthrose

Welche Nahrung ist bei Arthrose besonders gesund?

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Ernährung spielt einen ganz erheblich Part, wenn wir gesund werden wollen und uns heilen wollen. Zwar wird nach wie vor in der Schulmedizin behauptet, dass es hierzu keinen wissenschaftlichen Beleg gäbe. Das ist allerdings nicht korrekt, denn es gibt – neben vielen individuellen Patientenberichten, auch eindeutige Studien.

Schon in den frühen 1990er Jahren hat Jens Kjeldsen-Kragh von der Universitätsklinik in Oslo mit zwei gleichartigen Studien den wissenschaftlichen Beweis dafür geliefert, dass unsere Ernährung einen wesentlichen Anteil an diesem Krankheitsgeschehen hat.

Bei den mit einer speziellen Kost ernährten Patienten war eine deutliche und anhaltende Besserung eingetreten. Alle Speisen, die für eine verstärkte Säurebildung verantwortlich sind, wurden gestrichen und durch frische, pflanzliche Kost wie Obst, Salate und Gemüse ersetzt.

Um unseren Körper von einer Arthrose wirksam zu heilen, muss unsere Ernährung gesund sein. Wenn sie das nicht ist, sollten wir sie umstellen.

Eine einfache Regel gibt es dabei: alles was zu viel ist ist ungesund. Man kann sich das gut am Beispiel von Salz veranschaulichen. Wir brauchen Salz zum leben. Essen wir allerdings 1 kg Salz, sind wir sofort tot.

Also muss man einfach nur die Lebensmittel reduzieren, die ungesund sind und ersetzen mit gesunden, die genügend Magnesium, Vitamin C, Silizium und hochwertiges Eiweiß enthalten.

Ungesunde und krankmachende Nahrungsmittel sind:

  • Kaffee: weitestgehend ersetzen durch Tee (keinen schwarzen!)
  • Fleisch: sehr stark reduzieren, max. 1 mal pro Woche und nur Rind oder Lamm
  • Schweinefleischprodukte: ganz streichen (hoch toxisch !!)
  • Wurst: wenn aus Schweinefleisch oder Huhn aus Massentierhaltung, dann ganz streichen
  • phosphathaltige Getränke wie Cola: ersetzen durch Mineralwasser
  • Milchprodukte (Joghurt, Käse, Quark): reduzieren und in Maßen zu sich nehmen (besser aus Soya, wenn nicht genmanipuliert)
  • Kuhmilch weitestgehend ersetzen (sehr gut z.B. ist der Soya-Reisdrink vom Aldi); oder selbst seine Milch herstellen (z.B. Mandelmilch)
  • Alkohol: stark reduzieren
  • Fastfood, Mikrowellenfood etc. streichen
  • Fertiggerichte: streichen und selber kochen

Um seinen natürlichen Bedarf an Mineralien und Obst zu decken, möchte ich gern die arabische Küche empfehlen. Gerade die arabische Küche mit Couscous aus Gerste oder Hirse, Datteln und Feigen, Mandeln und Sesam sowie arabische Falafel aus Kichererbsen decken wunderbar den Bedarf an dem so wichtigen Mineral Magnesium und Silizium.

Außerdem viel Wasser trinken und sehr viel Obst essen. Eventuell das ganze noch ergänzen mit Sango Meereskorallen, die es in pulverisierter Form gibt und den Bedarf an Mineralien decken. Ansonsten sind keine Nahrungsergänzungen erforderlich und sinnvoll.