Ursache von Arthrose

Ursache von Arthrose

Ursache von Arthrose

Arthrose UrsacheEine der Hauptursachen von Arthrose hat mit falscher Ernährung zu tun. Falsche Ernährung hat einen fatalen Einfluss auf den menschlichen pH-Wert. Dieser Wert gibt an, ob sich unser Körper mehr im sauren oder mehr im alkalischen (basischen) Bereich befindet. Eine saure Lösung hat einen pH-Wert unter 7, eine alkalische Lösung hat einen pH-Wert über 7, der pH-Wert einer neutralen Lösung ist gleich 7.

Das Blut im menschlichen Organismus hat einen pH-Wert von 7,35 bis 7,45 – ist also leicht basisch. Dieser pH-Wert muss konstant eingehalten werden, damit der Körper optimal funktionieren kann. Man kann sich das ähnlich wie bei der menschlichen Körpertemperatur vorstellen. Auch diese muss permanent konstant gehalten werden – sobald unsere Körpertemperatur über 37 Grad Celsius steigt, ist unser Körper krank und reagiert mit Fieber. 

Leider wird beim regelmäßigen Gesundheits-Checkup dieser so extrem wichtige pHWert selten bis gar nicht gemessen. Sinkt der pH-Wert, dann ist unser Körper schlichtweg zu sauer. Und wenn sich unsere Körperflüssigkeiten einem sauren Zustand befinden, dann entstehen Krankheiten.

Warum entstehen Krankheiten, wenn der Körper übersäuert ist?

Unser Körper bezieht alle notwenigen Bestandteile, die er braucht, um den pH-Wert konstant zu halten, zunächst aus unserer Nahrung. Wird er dort mit den notwendigen Mineralien, Vitaminen etc. nicht genügend versorgt, um den Körper in der Balance zu halten, dann holt sich der Körper an anderer Stelle aus unserem Körper das, was er dazu braucht.

Dabei geht er sehr klug vor. Zunächst werden die fehlenden Bestandteile aus Körperteilen bezogen, die keine lebensnotwendigen Funktionen haben, wie z.B. aus den Haaren, und erst später werden andere Bestandteile unseres Körpers in Anspruch genommen, wie Muskeln, Gelenke etc. Ganz am Schluß würden unsere Organe und als letztes unser Gehirn angegriffen werden.

D.h. letztendlich, die Ursache der meisten Krankheiten geht auf mangelhafte Ernährung zurück.

Man kann sogar umgekehrt sagen, jeder der eine chronische Krankheit hat, ist zu sauer (Krebspatienten haben einen pH-Wert unter 6,0). Die meisten Krankheiten und Beschwerden haben eine einzige gemeinsame Ursache: Übersäuerung (Hyperazidität).

Und jede Abweichung in den sauren Bereich manifestiert sich als Krankheit im Menschen.

Der Sportwissenschafter R.h. Chittenden schrieb bereits vor mehr als 100 Jahren hierzu, "zu viel Säure direkt im Gelenk erweicht den Knorpel und es kommt zu vorzeitigen Verschleißerscheinungen, der Arthrose. Gelenkknorpel kann zudem in Säure nicht nachwachsen – nur in einem basischen Milieu." Chittenden R. H.: Influenced future research in nutrition and exercise physiology with experiments on low protein diets; 1898.

Welche Auswirkung hat Eiweiß bei Arthrose?

Häufig hört man gerade in Fitnessstudios, dass man als Sportler viel Eiweiß zu sich nehmen sollte. Der Frankfurter Internist Prof. Dr. med. Lothar Wendt (1907-1989), dessen Lebenswerk in der Erforschung des Eiweissstoffwechsels bestand, hatte in einer Untersuchung von Arthrosepatienten herausgefunden, dass deren Körper mit Eiweißen überfüttert wurde.

Zu große Eiweißmengen lösen eine erhöhte Säureproduktion aus. Prof. Dr. Wendt konnte nachweisen, dass – entgegen herkömmlicher wissenschaftlicher Meinung – überschüssige Eiweissmengen im Körper gespeichert und nicht ausgeschieden werden. Dabei füllen die tierischen Proteine die Eiweißspeicher weitaus schneller, da sie wesentlich komplexer in ihren Strukturen sind als die Proteine von Pflanzen. Die daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden können erheblich sein. Wendt L.: Die Eiweißspeicherkrankheiten; Haug Verlag; 1984.

Während lange Zeit vor allem die tierischen Fette für viele Zivilisationskrankheiten verantwortlich gemacht wurden, gibt es also immer mehr Hinweise darauf, dass auch tierisches Eiweiß unserer Gesundheit schaden kann. Denn unser Körper zerteilt die Proteine der Nahrung nicht unbedingt erst in die Aminosäuren, die kleinsten Bausteine der Eiweiße, um sie dann in körpereigene Proteine umzuwandeln, sondern er speichert auch größere Fragmente.

Andere Wissenschaftler konnten bereits vor langer Zeit nachweisen, dass eine eiweißarme Diät selbst sehr sportlichen Menschen auch nicht schadet, obwohl seit Jahren aktiven Menschen empfohlen wird, möglichst viel Protein zu sich zu nehmen. Chittenden R. H.: Influenced future research in nutrition and exercise physiology with experiments on low protein diets; 1898.

Wer also häufig tierisches Eiweiss (Fleisch, Fleischpasten, Wurstwaren) verzehrt, führt seinem Körper ein Übermaß an Eiweiß zu. Dieses wird im Körper gespeichert und in das Bindegewebe und die Blutgefäße eingelagert. 

Auf Dauer für dies nach Meinung von Dr. Lothar Wendt zu diversen Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck, aber auch Arthrose, Rheuma, Stoffwechselstörungen, Gicht, Nierenentzündung und Autoimmunkrankheiten.  Es ist also absolut nicht gesund und auch nicht notwendig, als Sportler hohe Mengen an Eiweiß zu sich zu nehmen. Abgesehen davon enthalten Fleischprodukte die gefährliche Arachidonsäure, sodass unser Körper ebenfalls Säure produziert und damit den Körper übersäuert. 

Es ist daher auch nicht damit getan, dass man einfach nur ein paar Vitamin- und Mineraltabletten oder Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt und ansonsten seine Ernährung nicht ändert. Vitamine und Mineralien müssen in natürlicher Form, d.h. durch Pflanzen, sprich in Form von Obst, Gemüse, Nüsse etc. und nicht chemikalisch in unseren Körper gelangen. Nur dann kann unser Körper etwas damit anfangen und sie im Körper an die richtigen Stellen transportieren. 

Das heisst, die Grundlage, um sich nennenswert von einer Arthrose – oder letztendlich auch anderen Krankheiten – zu heilen, ist erstmal, seine Ernährung komplett umzustellen, sodass der Körper überhaupt die Chance hat, optimal zu funktionieren. Das geht sicherlich nicht von heute auf morgen – Knorpel braucht übrigens ca. 2 Jahre um sich zu erneuern – aber es ist garantiert der bessere Weg, als sich an seinen Gelenken operieren zu lassen. Denn dann holt sich der Körper ganz einfach an anderer Stelle im Körper das, was er braucht, um zu funktionieren. Sei es aus anderen Gelenken, aus Organen oder anderswo.