Was tun bei einer Hüftarthrose ?

Was tun bei einer Hüftarthrose ?

Hüftarthrose – wie man sie erkennt und behandelt

hüftarthrose

Typisch für eine Hüftarthrose sind Schmerzen im Leisten- und Lendenwirbelbereich, Bewegungseinschränkungen besonders beim Aufstehen aus der Hocke und auch die morgendlichen Anlaufschmerzen sind charakteristisch für eine Hüftarthrose.

Wie wird eine Hüftarthrose ärztlich behandelt ?

Viele Ärzte empfehlen meist zu einer Schmerz- und Physiotherapie. Auf diese Weise lässt sich eine Operation um viele Jahre hinauszögern. Oftmals werden zudem schmerz- und entzündungshemmende Mittel, wie Ibuprofen, Paracetamol und Diclofenac verschrieben. Daneben oft auch über kürzere Zeiträume Kortisonspritzen, Vitamin E und Teufelskralle-Präparate.

Wann ist ein künstliches Hüftgelenk nötig ?

Wenn die Schmerzen anhalten und auch das Röntgenbild eine starke Arthrose zeigt, wird üblicherweise zur Operation geraten. Doch bevor ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt wird, besteht auch bei der Hüfte zunächst die Möglichkeit einer sog. Hüftarthroskopie. Hierbei werden die Knochenhöcker geglättet oder Weichteilstrukturen bearbeitet. Eine solche Arthroskopie ist natürlich wesentlich risikoärmer als der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks mit all seinen Möglichkeiten an Komplikationen. Ein besonders hohes Risiko stellt dabei das verwendete Prothesenmaterial dar, da nicht jedes Material für jeden Patienten gleich gut geeignet ist.

Die wichtigsten SOS-Maßnahmen

Mineralbäder und Wassergymnastik lindern die Schmerzen und machen die Hüftgelenke beweglicher. Dagegen wirken Eisbeutel-Auflagen nur kurzfristig schmerzlindernd. Sehr gut geeignet sind auch Heilgymnastik und Dehnungsübungen. Langfristig sind asiatische Sportarten wie Qi Gong und Tai Chi sehr geeignet, um die Hüfte beweglich zu halten und auch, um eine gute körperliche Statik zu erlernen, sodass man nicht an einer anderen Stelle aufgrund von Fehlhaltungen eine Arthrose bekommt.