Wirbelsäulenarthrose Behandlung – woran erkennt man sie und was kann man selbst tun ?

Wirbelsäulenarthrose Behandlung – woran erkennt man sie und was kann man selbst tun ?

Wirbelsäulenarthrose: wie kann man eine Wirbelsäulenarthrose erkennen ?

wirbelsäulenarthrose

Die einzelnen Wirbel unseres Rückgrats werden durch Facettengelenke miteinander verbunden. Wenn sie einmal verschlissen sind, dann verknöchern sie und können die Nerven in der Wirbelsäule einklemmen. Eine Wirbelsäulenarthrose kann man an besonders starken Rückenschmerzen – besonders am Morgen erkennen. Je nach dem, wo sich die Arthrose befindet, schmerzen Lendenwirbel, Bein, Leiste, Nacken, Hinterkopf oder Arme.

Wie erfolgt üblicherweise die ärztliche Behandlung einer Wirbelsäulenarthrose?

Als erstes versucht der Arzt, den Teufelskreis aus Entzündung, Muskelverspannung und Schmerzen zu unterbrechen. Dies erfolgt üblicherweise mit Schmerzmitteln und Schmerzpflastern, mit Teufelskralle-Präparaten und einer physikalischen Schmerztherapie mit Wärme- und Strombehandlungen.

Durch Spritzen mit betäubenden und entzündungshemmenden Medikamenten können die schmerzenden Nerven vorübergehend beruht werden. Häufig werden auch die Behandlungsmethoden kombiniert. D.h., der Patient bekommt schmerzstillende Medikamente, Bewegungstipps und Krankengymnastik und lernt in Verhaltenstherapien, besser mit den Schmerzen umzugehen.

Wann ist eine Wirbelsäulenoperation nötig ?

Wenn trotz der Schmerz- und Bewegungstherapie keine Besserung eintritt, raten Ärzte oft zur Wirbelsäulenversteifung. Bei einer solchen Operation werden eingeengte Nervenwurzeln frei gefräst, geschädigte Bandscheiben entfernt und stattdessen wird ein Stützgerüst aus körpereigenen Knochenstückchen oder Titan eingesetzt.

Dadurch kommet es zur Befreiung und Entlastung der eingeklemmten Nerven und können somit die Schmerzursache beseitigen. Auch wenn die allermeisten Operationen ohne Komplikationen verlaufen, ist aber langfristig die Wahrscheinlichkeit weiterer Gelenkprobleme sehr groß. Daher ist nur zu empfehlen, alles dafür zu tun, dass es erst gar nicht zu einer Operation der Wirbelsäule kommt.

Was kann man selbst bei einer Wirbelsäulenarthrose tun ? 

Wichtig ist es, die Durchblutung zu fördern und die verkrampften Muskeln zu lockern. Dies kann durch Massagen und Heublumenbäder erfolgen, um so die Schmerzen zu mildern. Auch andere ätherische Öle wie Arnika und Rosmarin wirken als Badezusatz entzündungshemmend und verbessern die Durchblutung. Sollte die Arthrose im Nackenbereich sein, kann man durch einen heißen Kartoffelwickel die Nackenschmerzen lindern.

Als sehr gut geeignet haben sich auch Akupressurmatten (auch bekannt als YantramatteShaktimatte oder ähnl.) erwiesen. Die Wirkungsweise basiert auf der Traditionellen Chinesischen Medizin. Solche Akupressurmatten sind mit einer Vielzahl an Pyramidenspitzen aus Kunststoff versehen. Wenn man sich mit dem Rücken darauflegt, dann werden die einzelnen Akupressurpunkte am Rücken und die Meridiane (Energiebahnen) stimuliert. Dadurch wird der Körper erwärmt, da die Energiebahnen durchblutet werden. Es kommt zur Entspannung und damit zu einer Schmerzlinderung.